Geschäftsleitungsentwicklung und Teamdynamik

Eine Geschäftsleitung ist kein Team, das sich von selbst entwickelt. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Funktionen, verfolgen unterschiedliche Prioritäten und stehen gleichzeitig unter dem Druck, gemeinsam zu entscheiden. Ich arbeite mit Geschäftsleitungen, die ihre Zusammenarbeit verbessern wollen – und bezahlt werde ich, wenn das Umfeld die Veränderung bestätigt.

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Typische Ausgangslagen

Geschäftsleitungen, die ich begleite, funktionieren nach aussen oft gut. Die Probleme zeigen sich in den Sitzungen: Entscheidungen werden nicht getragen, Konflikte werden vermieden statt gelöst, einzelne Mitglieder dominieren oder ziehen sich zurück.

  • Geschäftsleitung nach einer Fusion, die zwei verschiedene Kulturen integrieren muss
  • Führungsteam, das Entscheidungen trifft, die dann im Alltag nicht umgesetzt werden
  • CEO, der merkt, dass seine Geschäftsleitung ihn nicht offen kritisiert, aber auch nicht aktiv unterstützt
  • Geschäftsleitungsmitglied, das sich in der Gruppe nicht gehört fühlt und deshalb eigene Wege geht
  • Führungsteam, das nach einem schwierigen Jahr das Vertrauen untereinander neu aufbauen muss

Der Pay-for-Results-Ablauf

Das Mandat beginnt mit einem Strategie-Gespräch mit dem CEO oder der auftraggebenden Person. Danach führe ich Einzelgespräche mit allen Geschäftsleitungsmitgliedern, um die Dynamik aus verschiedenen Perspektiven zu verstehen. Gemeinsam definieren wir zwei bis drei konkrete Ziele für die Zusammenarbeit.

Die Coaching-Phase umfasst sowohl Einzelsitzungen mit dem CEO als auch Arbeit mit der Gesamtgruppe. Nach 6 bis 9 Monaten beurteilen die Mitglieder gegenseitig, ob sich die Zusammenarbeit verändert hat. Dieses Urteil ist die Grundlage für den erfolgsabhängigen Teil des Honorars.

Messkriterien und Grenzen des Modells

Was gemessen wird: Konkrete Verhaltensveränderungen in der Zusammenarbeit: Wie werden Entscheidungen getroffen? Wie werden Konflikte angesprochen? Wie verlässlich werden Vereinbarungen eingehalten? Die Beurteilung erfolgt durch die Mitglieder gegenseitig und durch den CEO.

Grenzen des Modells: Wenn einzelne Mitglieder nicht bereit sind, an ihrer eigenen Rolle in der Dynamik zu arbeiten, kommt das Modell an seine Grenzen. Ich kläre das in den Einzelgesprächen zu Beginn des Mandats.

Praxissituation (anonymisiert)

Ausgangslage: Eine Geschäftsleitung eines Dienstleistungsunternehmens traf Entscheidungen, die danach nicht umgesetzt wurden. Der CEO hatte das Gefühl, dass alle in der Sitzung zustimmten, aber danach jeder seine eigene Agenda verfolgte.

Coaching-Ansatz: In den Einzelgesprächen zeigte sich, dass die Mitglieder in den Sitzungen aus Loyalität zustimmten, aber die Entscheidungen intern nicht für richtig hielten. Wir arbeiteten an einem Format, das ehrliche Meinungsverschiedenheiten in der Sitzung ermöglichte.

Ergebnis: Nach sieben Monaten beurteilten alle Mitglieder die Qualität der gemeinsamen Entscheidungsfindung als deutlich verbessert. Die Umsetzungsrate von Geschäftsleitungsbeschlüssen stieg messbar.

Fragen und Antworten

Arbeiten Sie mit der ganzen Geschäftsleitung oder nur mit dem CEO?

Beides. Das Mandat umfasst in der Regel Einzelsitzungen mit dem CEO sowie Arbeit mit der Gesamtgruppe. Die Kombination ist entscheidend, weil Teamdynamiken nicht nur in Einzelgesprächen verändert werden können.

Was passiert, wenn einzelne Mitglieder nicht mitmachen wollen?

Das ist eine wichtige Information. Ich kläre in den Einzelgesprächen zu Beginn, ob alle Mitglieder bereit sind, an der eigenen Rolle zu arbeiten. Wenn nicht, sage ich das dem CEO offen.

Wie lange dauert ein solches Mandat?

In der Regel 6 bis 9 Monate. Teamdynamiken brauchen Zeit, um sich zu verändern – und die Veränderung muss im Alltag verankert werden, nicht nur in Workshops.

Können Sie auch mit einer Geschäftsleitung arbeiten, die sich gut versteht?

Ja. Manchmal geht es nicht um Konflikte, sondern darum, eine bereits gut funktionierende Gruppe auf das nächste Niveau zu bringen.

Wie unterscheidet sich das von einem Team-Workshop?

Ein Workshop gibt Impulse. Coaching verändert Verhalten über Zeit. Ich arbeite mit realen Situationen, nicht mit Übungen – und ich bin über Monate dabei, nicht nur einen Tag.

Bereit für das Strategie-Gespräch?

30–45 Minuten, unverbindlich. Wir klären, ob Coaching das richtige Instrument für Ihre Situation ist.

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